Die kieferorthopädische Operation in Potsdam – mit minimalinvasiver Chirurgie zu ästhetischen und stabilen Ergebnissen

Alles rund um die kieferorthopädische Operation – Chancen, Nutzen und Risiken

Sie stehen vor einem Eingriff, der das Leben vieler Menschen verändert. Gemeinsam mit den behandelnden Kieferorthopäden bringen wir den Kiefer wieder ins Lot – ästhetisch, funktionell, typgerecht.

Darauf freuen wir uns.

Welche positiven Aspekte hat die Behandlung für Sie?

  • Sie können besser kauen und essen.
    Die Kaukraft ist besser und das Abbeißen wird erleichtert. Eine korrekte Position der Zähne vereinfacht die Mundhygiene. Richtig positionierte Zähne und Kiefer sind die Basis für perfekten Zahnersatz und verhindern eine übermäßige Abnutzung der Zahnoberflächen.
  • Sie haben weniger Probleme mit den Kiefergelenken
    Funktionsstörungen der Kiefergelenke lassen sich durch kieferorthopädische Operationen nicht vorhersagbar beeinflussen. Oft beobachten wir jedoch ein Verschwinden von Symptomen, wenn die Anatomie wieder stimmt.
  • Ihr Gesicht wirkt harmonischer
    Die Verlagerung der Kiefers ist wohl der Eingriff mit der stärksten ästhetischen Wirkung im Gesicht. Das Profil wird sichtbar beeinflusst. Die Proportionen verändern sich markant. Eine exakte Planung von Verlagerungsstrecken und -winkeln ist daher wichtig, um die Veränderungen schon im Vorfeld des Eingriffs zu sehen.

“Es sieht auf jeden Fall noch besser aus als vorher. Ich konnte mich vorher nicht beschweren, aber jetzt ist es noch mal um einiges harmonischer, das bekomme ich auch zurückgespielt. Ich hatte auch Angst, dass ich mich danach nicht mehr wiedererkenne, aber man ist immer noch die gleiche Person. Ich sehe einfach aus wie eine schönere Version von mir.”
– Isabel C. (30), Brand Managerin

Kieferorthopäden und Mund-, Kiefer-, und Gesichtschirurgen (MKG) agieren bei uns Hand in Hand für ein Ergebnis, das sich – im wahrsten Sinne des Wortes – sehen lassen kann.

Gut zu wissen!
In unserer Klinik wird die Dysgnathie-Chirurgie nur durch den Chefarzt oder sehr erfahrene Oberärzte durchgeführt. Jede OP plant und überwacht Dr. Dr. Teltzrow persönlich. Das unterscheidet uns in Potsdam von vielen anderen Kliniken, in denen die Dysgnathie-Chirurgie eine klassische „Ausbildungs-OP“ ist. Mit dem Ernst-von-Bergmann-Klinikum bieten wir die Sicherheit einer medizinischen Maximalversorgung.

 

Jetzt haben Sie die Wahl:
Möchten Sie mehr über die Dysgnathie-Chirurgie erfahren und weiterlesen oder einen Beratungstermin in unserer Potsdamer Praxis vereinbaren?
Unser Team ist für Sie da unter 0331 28830040

Erfahrungsberichte unserer Patienten

Was ist eine Dysgnathie?

Es klingt kompliziert, ist aber einfach zu erklären.

Das griechische Wort bezeichnet Fehlstellungen (dys) im Bereich des Kiefers (gnáthos). Hier können die Zahnstellung, die Verzahnung der Zähne oder die Lage der Kiefer im Schädel betroffen sein.

  • Zahngröße und Kiefergröße werden unabhängig voneinander vererbt und passen leider nicht immer ideal zusammen.
  • Auch können die Kiefergrößen und -formen von Ober- und Unterkiefer auf vielfältige Weise nicht zueinanderpassen.

Dann benötigt man eine abgestimmte Behandlung zwischen zwei Gruppen von Spezialisten: Kieferorthopäden, die Zähne und Kiefer durch kontinuierliche Kräfte formen und
MKG-Chirurgen, die den/die Kiefer als Ganzes operativ in eine neue Position bringen.

“Reicht die Korrektur durch kieferorthopädische Maßnahmen nicht aus, greifen wir als MKG-Chirurgen ein. Auch wenn es sich zunächst ungewohnt anhört: Eine Verlagerung des kompletten Kiefers inklusive der Zahnreihen ist im Ober- und im Unterkiefer gefahrlos möglich.”
– Dr. Dr. Thomas Teltzrow

Haben Sie eine Frage, die Sie Dr. Dr.Thomas Teltzrow gerne persönlich stellen möchten? Schreiben Sie uns eine E-Mail an info@mkg-potsdam.com. Dr. Teltzrow meldet sich zeitnah bei Ihnen.

Die unterschiedlichen Formen der Dysgnathie

Die Einteilung der Dysgnathien erfolgt nach den drei Ebenen im Raum. Betrachtet wird jeweils die extremste Abweichung vom Durchschnitt.

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Am häufigsten ist die Rücklage des Unterkiefers im Verhältnis zum Oberkiefer (Klasse-II-Dysgnathie).

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Ist der Unterkiefer zu groß und ragt deutlich nach vorn, sprechen wir von der Klasse-III-Dysgnathie.

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Auch Kombinationen sind möglich: So sehen wir Asymmetrien mit Abweichung der Kinnspitze nach rechts oder links. Manchmal ist der Oberkiefer zu schmal für den Unterkiefer.

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Vertikal kann der Biss zu tief sein. Dann greifen die Oberkieferzähne so weit über die Unterkieferzähne, dass diese nicht mehr zu sehen sind.

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Umgekehrt kann der Biss auch offen sein, dann bleibt eine Lücke, wenn die Zähne aufeinander beißen.

Oft ist die Kauleistung reduziert und besonders das Abbeißen erschwert. Langfristig können daraus Zahnschäden mit vermehrter Abnutzung resultieren oder das Kiefergelenk kann Beschwerden entwickeln.

Unsere Patientin Jennifer –
ein Fallbeispiel für eine Klasse-II-Dysgnathie

Die Behandlungsabschnitte und ihre Dauer

Alle Teilbereiche der Behandlung dauern durchschnittlich 2 Jahre mit individuellen Abweichungen – je nach Schwere der Abweichung.

  1. Üblicherweise beginnt zunächst der Kieferorthopäde mit der vorbereitenden Ausformung der Zahnbögen.
  2. Der eigentliche chirurgische Eingriff findet statt, wenn die Verzahnung von Ober- und Unterkiefer gut passt. Das ist meist nach 9-12 Monaten der Fall.
  3. Nach der OP benötigt der Kieferorthopäde noch einmal etwa die gleiche Zeit bis zum Erreichen des geplanten Ergebnisses.

In Ausnahmefällen kann es auch sinnvoll sein, die OP an den Anfang zu rücken, das nennt man “surgery first”.

Bei der Wahl des OP-Termines sind wir flexibel und berücksichtigen gerne Reisen, Semesterferien, Prüfungen oder andere persönliche Termine. Die Dauer der Behandlung verändert sich dadurch nicht.

Ein durchschnittlicher Verlauf einer Dysgnathie-Behandlung

In einigen Fällen verläuft die Schnittführung im Bereich der Weisheitszähne. Um hier mögliche Schwachstellen im Kiefer zu vermeiden, entfernen wir die Weisheitszähne rund sechs Monate vor der Dysgnathie-OP.

 

Mit Sicherheit zum Wunschergebnis: Digitale 3-D-Planung

Hier hat sich dank digitaler Technik in den letzten Jahren viel verändert. Mit 3-D-Scannern, 3-D-Druckern, digitaler Röntgentechnik und Computersimulationen visualisieren wir die Ergebnisse sehr genau im Vorfeld der OP.

Dies sind die Schritte zur virtuellen OP:

  • Ein strahlungsarmer Digitaler Volumentomograph (DVT) erstellt einen 3-D-Datensatz von Gesicht und Schädel.
  • Den 3-D-Datensatz der Zähne liefert ein Oberflächenscanner.
  • Eine leistungsstarke Software simuliert die Knochenschnitte und die Verlagerungen des Kiefers.
  • Mit Schablonen aus dem 3-D-Drucker setzen wir die Planung millimetergenau um.

Wir beurteilen die Ergebnisse mit Ihnen. Wir zeigen Ihnen gerne, wie wir Asymmetrien erfassen und die Therapie genau planen. Auch die Auswirkungen der OP auf Ihr Gesicht können simuliert werden, so können wir verschiedene Möglichkeiten der operativen Veränderung durchspielen und gemeinsam eine Entscheidung treffen.

Planungskosten, die es wert sind

Die digitale Planung ermöglicht eine Präzision und Vorhersagbarkeit, die vor Jahren noch undenkbar war. Leider werden diese Kosten nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Je nach Aufwand und Komplexität sprechen wir hier von 500,00 € und 2.000,00 €.

 

Aufklärung von Anfang an:
Das sollten Sie über die Dysgnathie-OP wissen

Wenn die kieferorthopädische Behandlung mit einer Operation geplant ist und begonnen wurde, gibt es kein einfaches Zurück mehr. Jeder Kiefer wird in sich harmonisiert, ohne Rücksicht auf die Bisslage. Es kommt also zunächst oft zu einer „Verschlimmerung“ des Bisses, die sich dann erst mit der OP völlig auflöst.

Ein Abbruch der kombinierten Behandlung erfordert eine Rückentwicklung der Zähne in die alte Position. Das kostet Zeit und belastet die Zähne unnötig.

Nutzen Sie unser ausführliches Beratungsgespräch vor Beginn der Behandlung – wir nehmen uns die Zeit.

“Es ist wichtig, dass wir uns vor Beginn aller Behandlungen austauschen und Ihren Weg exakt planen. Sie müssen von Anfang an wissen, was mit einer OP auf Sie zukommt.”
– Dr. Dr. Thomas Teltzrow

Der Eingriff – so schonend und kurz wie möglich

Instrumente und Techniken erlauben eine schonende OP mit kleinen Schnitten – wir nennen es “minimalinvasiv”.

  • Die OP findet natürlich in Vollnarkose statt und dauert pro Kiefer ca. 60 bis 90 Minuten.
  • Wir verwenden keine Magensonde.
  • Es wird komplett vom Mund aus operiert, sodass es keine Narben im sichtbaren Bereich gibt.
  • Dabei werden feine Sägeschnitte am Knochen angelegt, der Kiefer hier vorsichtig durchtrennt, in die neue Position gebracht und hier mit Schrauben und Platten fixiert.
  • Prinzipiell kann die Position des Oberkiefers, des Unterkiefers oder beider Kiefer gleichzeitig verändert werden. Die Kiefer werden nach der OP nicht verdrahtet.

Warum wir gerne beide Kiefer umstellen

Wir raten unseren Patientinnen und Patienten häufig zu einer bimaxillären Umstellung der Kiefer. Das heißt nichts anderes, als die gleichzeitige Behandlung von Oberkiefer und Unterkiefer. Stellen wir beide Kiefer in einer Operation optimal aufeinander ein, erzielen wir in der Regel ästhetisch schönere Ergebnisse.

  • Operationen an beiden Kiefern ermöglichen auch eher, der Zunge den Platz zu geben, die sie benötigt und bei Bedarf auch die Nasenatmung zu verbessern.

Einzelheiten erläutern wir Ihnen gerne nach einem umfassenden 3-D-Befund.

Wie lange falle ich aus: beruflich wie privat?

Diese Frage wird uns oft gestellt. Hier die wichtigsten Informationen dazu:

  • Die OP findet stets stationär statt.
  • Üblicherweise bleiben Sie zwei bis drei Tage nach der OP im Krankenhaus.
  • Zur Entlassung schreiben wir Sie für mindestens zwei Wochen krank.
  • Eine dritte Woche planen wir als Reserve ein.
  • Dauert Ihre Genesung länger, bestätigen wir die Arbeitsunfähigkeit entsprechend.
  • Nach rund sechs Wochen ist der Kiefer wieder stabil verheilt.
  • In den sechs Wochen nach der OP benötigt der Kiefer Ruhe – das betrifft auch die tägliche Ernährung. Wir geben Ihnen gerne Tipps für eine weiche und gesunde Kost.

Die Dysgnathie-OP als rein ästhetischer Eingriff

Patienten entscheiden sich auch aus rein ästhetischen Gründen für eine Dysgnathie-OP. Mit guten Ergebnissen.

  • Die Proportionen von Ober-, Mittel- und Untergesicht werden verändert.
  • Im Profil optimieren wir die Lage des Kinns, des Lippenprofils und auch die Lachlinie.
  • Asymmetrien im Untergesicht werden beseitigt.
  • Wir können Merkmale so beeinflussen, dass ein Gesicht z.B. weiblicher oder männlicher erscheint oder bestimmte störende Aspekte beseitigt werden: Zum Beispiel durch:
    • Aufbau oder Reduktion des Kieferwinkels
    • Akzentuierung der Jochbeine
    • Veränderung des Nasenrückens

Die Dysgnathie-Korrektur hilft auch starken Schnarchern

„Bei Patienten, die stark schnarchen oder sogar zum Aussetzen der Atmung während des Schlafes neigen (Schlafapnoe-Syndrom), ist in bestimmten Fällen die Vorverlagerung des Unterkiefers oder beider Kiefer eine gute Möglichkeit, Schnarchen und Atemaussetzer zu therapieren. Ob die Dysgnathie-OP sinnvoll bei der Behandlung des Schlafapnoe-Syndroms ist, muss vorher durch eine schlafmedizinische Untersuchung herausgefunden werden.”
– Dr. Dr. Thomas Teltzrow

  • Da die Zunge an der Innenseite des Unterkiefers fest sitzt, wird der gesamte Mundboden mit der Zunge durch die Kieferverlagerung nach vorn transportiert. Dadurch entsteht im Rachen mehr Platz und der Zungengrund kann die Atemwege nicht mehr verlegen.

Diese Technik kommt vor allem dann infrage, wenn ohnehin eine kieferorthopädische Behandlung läuft oder geplant ist. Bei einer guten Verzahnung können wir auch beide Kiefer zusammen nach vorn verlagern – eine Option bei einem extrem ausgeprägten Schlafapnoe-Syndrom.

Zu schmaler Oberkiefer? Hier haben wir etwas für Sie

Um genau zu sein – einen chirurgischen Trick, die sogenannte Gaumennahterweiterung. Wenn der Oberkiefer zu schmal ist, erreichen wir so auch im Erwachsenenalter ein Wachstum in die Breite.

  • Ein großer Vorteil: Gesunde Zähne müssen nicht entfernt werden, da sie genügend Platz im Kiefer haben.

Bei der Gaumennahterweiterung dehnen wir die natürliche Wachstumsfuge in der Mitte des Oberkiefers mittels einer kleinen Schraube nach und nach auf. Das dauert ca. zwei Wochen. In dieser Zeit drehen Sie die Schraube zu Hause nach einem genauen Plan selbst weiter.

Dabei bilden sich tatsächlich neuer Knochen und neues Weichgewebe. Die kleine Lücke zwischen den Schneidezähnen schließt sich später schnell durch die kieferorthopädische Behandlung.

Gut zu wissen:
Sollte dieser Eingriff notwendig sein, steht er meist am Anfang der Behandlung und wird komplett in Vollnarkose durchgeführt.

Die Informationen geben Ihnen einen ersten Überblick zur Dysgnathie-OP. Die Einzelheiten besprechen wir am besten persönlich in der Praxis. Vereinbaren Sie Ihren Termin bequem online.

 

Das unternehmen wir gegen unangenehme OP-Folgen

Die Kieferverlagerung ist ein Routine-Eingriff für erfahrene Chirurgen, aber schließlich keine Weisheitszahn-Entfernung. Gegen mögliche Schwellungen und Schmerzen setzen wir auf Bewährtes:

  • Die Hilotherm-Gesichtsmaske wird kontinuierlich von 16 Grad kühlem Wasser durchströmt.
  • Kombiniert mit abschwellenden Medikamenten und dem rechtzeitigen Einsatz von Physiotherapie wird die Zeit der Schwellung stark verkürzt.
  • Schmerzen nach der OP schalten wir mit angemessenen Schmerzmitteln gut aus.
  • Auf Wunsch stellen wir Ihnen eine „Schmerzpumpe“ zur Verfügung, damit dosieren Sie die Schmerzmittel nach unserer Anleitung, je nach aktuellem Bedarf.

Antibiotika in Abstimmung

Der längere Einsatz von Antibiotika ist nicht zwingend erforderlich. Wir geben eine einmalige prophylaktische Dosis während der OP. Nur bei Anzeichen einer Infektion geben wir dringend ein Antibiotikum. Gerne erörtern wir mit Ihnen die Vor- und Nachteile von Antibiotika.

Schnäuzen verboten

Es mag auf den ersten Blick komisch wirken, ist aber logisch. Bei Eingriffen im Oberkiefer wird die Schleimhaut der Kieferhöhlen eröffnet. Die Heilung benötigt Zeit und so kann es für ca. 14 Tage zu Nasenbluten kommen.

Da beim forcierten Ausatmen Luft ins Gewebe gepresst werden kann, gilt daher ein “Schnäuzverbot” für zwei Wochen nach der OP.

Übrigens:
Sollten Sie nach einer Oberkiefer-Umstellung besser durchatmen können, ist auch das ein möglicher positiver Effekt der OP. Die Belüftung der Nase und der Kieferhöhlen verbessert sich in vielen Fällen.

Essen und Trinken nach der OP

Die Empfehlungen für eine adäquate Zufuhr von genügend Flüssigkeit sind recht einfach:

  • Verzichten Sie auf Alkohol und übermäßigen Koffeingenuss, um den Organismus nicht unnötig zu stressen.
  • Trinken Sie viel Wasser und reduzieren Sie Getränke mit Reiz- und Aromastoffen.
  • Direkt nach der OP erhalten Sie auf der Station flüssige Kost, nach ca. 2 Tagen steigen Sie auf Brei um. Das ist wichtig und nötig, da die stabilisierenden Platten dem normalen Kaudruck nicht standhalten.

Aus diesem Grund stehen auf Ihrer Speisekarte jetzt für vier bis sechs Wochen weiche Nahrungsmittel, die Sie mit der Zunge am Gaumen zerdrücken können.

Weil wir Sie aber nicht mit Gemüse, weich gekochtem Reis, Grießbrei, Nudeln und Suppen langweilen wollen, hier noch ein paar Tipps:

  • Nussmus liefert viele Nährstoffe unterschiedlicher Art und kann in weiche Kost gemischt werden – z. B. in Smoothies.
  • Smoothies sind sehr praktisch, um auf die tägliche Portion Obst und Gemüse zu kommen, ohne es “tot zu kochen”, damit es weich genug ist.
  • Empfehlenswert in so einer Zeit: die asiatische Küche mit Curry, Reisnudeln oder auch Mie-Nudeln. Das ist weich und durch die vielfältigen Gewürze sehr geschmackvoll.
  • Asiatische Gewürze (wie Kurkuma) enthalten zudem extrem viele sekundäre Pflanzenstoffe, die besonders gesundheitsfördernd sind.
  • Zur inneren Kühlung lässt sich eine gesunde Eiscreme (sogenannte Nice-Cream) aus einer gefrorenen Banane mit Zutaten wie dunklem Kakaopulver, Datteln oder Zimt zaubern.

Reden wir über mögliche Risiken der Dysgnathie-OP

Das Hauptrisiko einer OP im Unterkiefer ist die Verletzung eines Nervs, der die Unterlippe mit Gefühl versorgt. Dieser Nerv verläuft in der Mitte des Kieferknochens und wird im Röntgenbild als Knochenkanal dargestellt.

  • Mit zunehmender Erfahrung des Chirurgen nimmt das Risiko für einen verletzten Nerv ab. Dank genauer Kenntnis der individuellen Anatomie durch die präoperative 3-D-Planung und durch eine besonders sichere OP-Technik beträgt dieses Risiko in unserer Klinik weniger als 1 %.

Auch das noch: Komplikationen, über die wir sprechen müssen, die aber sehr selten vorkommen

  • Infektionen und Nachblutungen sind unangenehm, bleiben aber bei der richtigen Behandlung ohne Folgen.
  • Kleine Abweichungen vom geplanten Ergebnis werden mit Gummizügen, die an der Zahnspange befestigt werden, korrigiert.
  • Bei größeren Abweichungen kann der Kiefer neu eingestellt werden, das kommt in weniger als ein Prozent der Fälle vor.
  • Bei entzündlichen Prozessen wird der Kiefer für ein bis zwei Wochen absolut ruhig gestellt. Nur dann kommt die früher nach Operationen übliche feste Verbindung von Ober- und Unterkiefer noch zum Einsatz.

Die Kosten der Behandlung

In der Regel übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die OP und den stationären Aufenthalt. Bei privat versicherten Patienten muss der aktuelle Tarif individuell geprüft werden.

Und für alle, die es gerne ein wenig bequemer haben möchten: Im achten Stock des Klinikums bieten wir Ihnen einen Aufenthalt auf Hotelniveau. Die Privatstation “Belvedere” steht auch gesetzlich versicherten Patienten für rund 150,00 € pro Nacht zur Verfügung.

Fühlen Sie sich umfassend informiert oder sind noch Fragen offen? Manches bespricht man am besten persönlich. Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin unter 0331 28830040.

Aktuelle Informationen
03.08.2021 12:20 Wichtige Information zu Ihrem Besuch

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

Sie fragen sich, ob der Besuch unserer MKG-Praxis derzeit problemlos möglich ist? Ja, das ist er.

Alle Behandlungen finden wie geplant statt. Operationen führen wir unter strengen Sicherheitsmaßnahmen durch.

Wir gehen nach wie vor sehr verantwortungsbewusst mit der Situation um. Alle unsere Mitarbeiter sind vollständig geimpft.

Sicherer Krankenhausaufenthalt auch in Zeiten von Corona

Ist bei Ihnen ein größerer Eingriff mit stationärem Aufenthalt geplant, erhalten Sie ein Bett im angeschlossenen Klinikum Ernst von Bergmann.

Das Klinikum zählt zu den sichersten Krankenhäusern Deutschlands. Aus der ersten Covid-19-Welle im Frühjahr haben die Verantwortlichen die richtigen Schlüsse gezogen und sich früh auf eine zweite Welle vorbereitet.

  • In den vergangenen Monaten wurden vielfältige bauliche und organisatorische Maßnahmen umgesetzt. Dazu gehört zum Beispiel eine mit dem Gesundheitsamt abgestimmte getrennte Wegeführung.
  • Patienten und Ärzte werden umfangreich getestet.
  • Patienten mit einem Verdacht oder einem positiven Befund auf Covid-19 werden räumlich und organisatorisch vom Rest des Klinikums isoliert. Sie als Patient haben nur Kontakt mit Ärzten und Mitarbeitern, die negativ auf das Coronavirus getestet wurden.

Zuletzt wurde dem Klinikum die Verantwortung übertragen, die medizinische Versorgung aller Patienten in der Region während der Pandemie zu koordinieren.

Behandlung nach Vorgaben des Robert-Koch-Instituts

In unserer MKG-Praxis sind Sie dank hoher Sicherheitsstandards zu jeder Zeit gut aufgehoben. Die Themen Hygiene und Infektionsschutz sind für uns Routine.

Ihre Behandlung findet unter den strengen Vorgaben des Robert-Koch-Instituts statt. Unsere Ärzte tragen Einmalschutzkittel, OP-Haube, FFP2-Maske, Gesichtsschutz und Handschuhe. Auf dem Bild sehen Sie, wie wir uns auf jeden operativen Eingriff vorbereiten.

Unsere Schutzausrüstung ist so sicher, dass wir selbst Corona-positive Patienten ohne ein erhöhtes Ansteckungsrisiko behandeln könnten. Das Risiko für Sie, sich mit dem Coronavirus in unserer MKG-Praxis zu infizieren, ist niedriger als im Supermarkt.

Darüber hinaus verzichten wir weitestgehend auf Eingriffe mit Aerosolbildung, um sogenannte Viruswolken zu vermeiden. Ob Ihre Behandlung davon betroffen ist, teilen wir Ihnen rechtzeitig mit.

Bitte verzichten Sie auf Begleitpersonen

Wir bitten Sie, allein in die Praxis zu kommen und auf Begleitpersonen zu verzichten. Ausgenommen davon sind Kinder oder ältere Patienten, die Begleitung benötigen. Steht Ihnen eine Narkose oder Sedierung bevor oder ein Gespräch über ein schwerwiegendes Krankheitsbild dürfen Sie selbstverständlich jemanden zur Unterstützung mitbringen.

Grundsätzlich verfolgen wir das Ziel, so wenig Patienten wie möglich gleichzeitig in der Praxis zu haben.

Spezielle Behandlungszeiten für Risikogruppen

Für Patienten aus Risikogruppen halten wir gesonderte Zeitfenster offen. Bitte sagen Sie uns vor Ihrem Besuch Bescheid, ob Sie grippeähnliche Symptome haben oder aufgrund einer Vorerkrankung besonders gefährdet sind.

Videoberatung bei dringenden Fragen

Alternativ zum persönlichen Gespräch bieten wir Ihnen eine Videoberatung an. Unter vier Augen schildern Sie uns, was Ihnen fehlt. Im Rahmen unserer Möglichkeiten helfen wir Ihnen. Im Notfall vereinbaren wir einen Termin zur Behandlung in unserer Praxis.

Termin für die Videoberatung: info@mkg-potsdam.com

Bitte passen Sie auf sich auf.

Ihr Dr. Thomas Teltzrow


Hinweis zu Corona Schliessen