Behandlungsmethoden und Abläufe

Hautchirurgie in Potsdam

Hat Ihr Hautarzt bei Ihnen ein auffälliges Hautareal entdeckt? Oder sind Sie über eine Hautveränderung im Gesicht beunruhigt? Mit Dr. Dr. Teltzrow und seinem Team finden Sie kompetente Ansprechpartner für chirurgische Eingriffe im Gesicht.

Kompetenzfeld Hautchirurgie ‒ Warum Sie einen Gesichtschirurgen aufsuchen sollten

Ganz gleich ob eine Hautveränderung im Gesicht gut- oder bösartig ist, ihre gute Sichtbarkeit stellt für die meisten Patienten eine Belastung dar. Die chirurgische Entfernung erfordert daher besonders viel Fingerspitzengefühl. Einerseits sollten aggressive Hauttumoren vollständig entfernt werden, um dem erneuten unkontrollierten Wachstum keine Chance zu geben. Andererseits sollte das Ergebnis ästhetisch einwandfrei aussehen.

Die sogenannte histographische Chirurgie wird beiden Anforderungen gerecht. Hierbei werden alle Ränder des entnommenen Gewebes vollständig unter dem Mikroskop untersucht. Erst wenn keine Tumorreste mehr nachweisbar sind, erfolgt der Verschluss.

Der Behandlungsablauf ist schnell erklärt: Im ersten Schritt schneidet unser Facharzt für Plastische Gesichtschirurgie den Tumor behutsam heraus und versorgt die Wunde mit einer speziellen Kunsthaut. Das entfernte Gewebe wird zur histologischen Untersuchung an einen Pathologen weitergeleitet. In der zweiten Sitzung verschließt der Chirurg die Wunde endgültig. Ergibt die Untersuchung, dass ein Rand betroffen ist, schneidet der Facharzt gezielt und sparsam nach, bis alle Tumorzellen entfernt sind.

Wie wird die Wunde verschlossen?

Zum Verschließen der Wunde setzt unser Facharzt Gesichtschirurgie eine sogenannte lokale Lappenplastik ein. Hierbei verschiebt er die umliegende Haut so, dass nahezu nichts mehr auf einen chirurgischen Eingriff hindeutet. Für diese Technik eignen sich vor allem natürliche Gesichtsfalten oder Übergänge. Befindet sich eine Hautveränderung beispielsweise in der Nähe der Nase, wird der Übergang von Nase zur Wange geschickt in die Schnittführung integriert. Gibt die Beweglichkeit der umliegenden Haut keine Möglichkeit der Hautverschiebung, kann ebenso eine Verpflanzung der Haut erfolgen. In solchen Fällen wird die Haut aus der Halsregion entnommen, da hier meist reichlich Gewebe zur Verfügung steht, das in Farbe und Textur der Gesichtshaut ähnelt.

Wie oft muss ich den Hautchirurgen aufsuchen?

Beim ersten Kontakt findet ein Beratungsgespräch statt, in dem das Vorgehen festgelegt wird. Der chirurgische Eingriff erfolgt erst beim nächsten Termin. Bei kleinen Hautveränderungen mit klar erkennbaren Rändern können die Defekte gleich verschlossen werden. Größere oder unscharf begrenzte Hautveränderungen werden in mehreren Schritten behandelt. Etwa eine Woche nach dem Defektverschluss muss das Nahtmaterial entfernt werden. Nach sechs Monaten wird die Situation noch erneut kontrolliert. Bei Korrekturbedarf leitet Ihr Hautchirurg weitere Behandlungsschritte ein. Die weitere Nachsorge findet üblicherweise wieder beim Hautarzt statt.

Muss ich ins Krankenhaus? Benötige ich eine Narkose?

Fast alle Hauttumore des Gesichts können bei uns ambulant und in örtlicher Betäubung entfernt werden. Bei großen Befunden oder schwerwiegenden Vorerkrankungen kann ein Krankenhausaufenthalt vonnöten sein. Sowohl in unserer Spezialpraxis als auch in der Klinik behandeln wir auf Patientenwunsch in Vollnarkose. Hier gilt vor allem die folgende Regel: „So wenig invasiv wie möglich, so viel wie nötig.“ Auf eine Narkose kann daher meist getrost verzichtet werden.

Wie lange dauert es, bis keine Schwellungen mehr zu sehen sind?

Die OP-bedingte Schwellung klingt meist nach einer bis zwei Wochen ab, Blutergüsse verblassen in der Regel innerhalb von drei Wochen. Eine Narbe hingegen kann bis zu sechs Monaten in Anspruch nehmen, um gänzlich zu verblassen. Der Lymphstau im Operationsgebiet kann sogar bis zu einem Jahr bleiben, bis sich neue Lymphgefäße gebildet haben.

Wer trägt die Behandlungskosten?

Die Kosten für die Entfernung von Hauttumoren ist eine Leistung, die zu 100 % von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse oder privaten Krankenversicherung übernommen wird. Die Kosten für offensichtlich harmlose und ästhetisch störende Hautveränderungen trägt der Patient allerdings selbst.

Aktuelle Informationen
20.11.2020 09:00 Wichtige Information zu Ihrem Besuch

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

Sie fragen sich, ob der Besuch unserer MKG-Praxis derzeit problemlos möglich ist? Ja, das ist er.

Alle Behandlungen finden wie geplant statt. Operationen führen wir unter strengen Sicherheitsmaßnahmen durch.

Sicherer Krankenhausaufenthalt auch in Zeiten von Corona

Ist bei Ihnen ein größerer Eingriff mit stationärem Aufenthalt geplant, erhalten Sie ein Bett im angeschlossenen Klinikum Ernst von Bergmann.

Das Klinikum zählt zu den sichersten Krankenhäusern Deutschlands. Aus der ersten Covid-19-Welle im Frühjahr haben die Verantwortlichen die richtigen Schlüsse gezogen und sich früh auf eine zweite Welle vorbereitet.

  • In den vergangenen Monaten wurden vielfältige bauliche und organisatorische Maßnahmen umgesetzt. Dazu gehört zum Beispiel eine mit dem Gesundheitsamt abgestimmte getrennte Wegeführung.
  • Patienten und Ärzte werden umfangreich getestet.
  • Patienten mit einem Verdacht oder einem positiven Befund auf Covid-19 werden räumlich und organisatorisch vom Rest des Klinikums isoliert. Sie als Patient haben nur Kontakt mit Ärzten und Mitarbeitern, die negativ auf das Coronavirus getestet wurden.

Zuletzt wurde dem Klinikum die Verantwortung übertragen, die medizinische Versorgung aller Patienten in der Region während der Pandemie zu koordinieren.

Behandlung nach Vorgaben des Robert-Koch-Instituts

In unserer MKG-Praxis sind Sie dank hoher Sicherheitsstandards zu jeder Zeit gut aufgehoben. Die Themen Hygiene und Infektionsschutz sind für uns Routine.

Ihre Behandlung findet unter den strengen Vorgaben des Robert-Koch-Instituts statt. Unsere Ärzte tragen Einmalschutzkittel, OP-Haube, FFP2-Maske, Gesichtsschutz und Handschuhe. Auf dem Bild sehen Sie, wie wir uns auf jeden operativen Eingriff vorbereiten.

Unsere Schutzausrüstung ist so sicher, dass wir selbst Corona-positive Patienten ohne ein erhöhtes Ansteckungsrisiko behandeln könnten. Das Risiko für Sie, sich mit dem Coronavirus in unserer MKG-Praxis zu infizieren, ist niedriger als im Supermarkt.

Darüber hinaus verzichten wir weitestgehend auf Eingriffe mit Aerosolbildung, um sogenannte Viruswolken zu vermeiden. Ob Ihre Behandlung davon betroffen ist, teilen wir Ihnen rechtzeitig mit.

Bitte verzichten Sie auf Begleitpersonen

Wir bitten Sie, allein in die Praxis zu kommen und auf Begleitpersonen zu verzichten. Ausgenommen davon sind Kinder oder ältere Patienten, die Begleitung benötigen. Steht Ihnen eine Narkose oder Sedierung bevor oder ein Gespräch über ein schwerwiegendes Krankheitsbild dürfen Sie selbstverständlich jemanden zur Unterstützung mitbringen.

Grundsätzlich verfolgen wir das Ziel, so wenig Patienten wie möglich gleichzeitig in der Praxis zu haben.

Spezielle Behandlungszeiten für Risikogruppen

Für Patienten aus Risikogruppen halten wir gesonderte Zeitfenster offen. Bitte sagen Sie uns vor Ihrem Besuch Bescheid, ob Sie grippeähnliche Symptome haben oder aufgrund einer Vorerkrankung besonders gefährdet sind.

Videoberatung bei dringenden Fragen

Alternativ zum persönlichen Gespräch bieten wir Ihnen eine Videoberatung an. Unter vier Augen schildern Sie uns, was Ihnen fehlt. Im Rahmen unserer Möglichkeiten helfen wir Ihnen. Im Notfall vereinbaren wir einen Termin zur Behandlung in unserer Praxis.

Termin für die Videoberatung: info@mkg-potsdam.com

Bitte passen Sie auf sich auf.

Ihr Dr. Thomas Teltzrow


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